Unser Unternehmen

Das Traditionsunternehmen Breitenmoser

Am 13. Januar 1896 kauft der Firmengründer und gelernte Metzger Franz Anton Breitenmoser die Liegenschaft «Haus Wagner». Damit legt er den Grundstein für eines der heute führenden Fleischveredelungs- und Fleischverarbeitungsunternehmen im Appenzellerland.

2023 – Eröffnung Breitenmoser Gustarium

Im Frühjahr 2023 eröffnet das Breitenmoser Gustarium, das neue Produktionsgebäude der Breitenmoser Appenzeller Fleischspezialitäten AG mit der Erlebniswelt für Fleischgeniesserinnen und Wurstliebhaber. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen über 80 Mitarbeitende.
2023

2017 – Ausweitung in den Kanton St. Gallen

Im März 2017 kommt mit dem Fachgeschäft in Rorschacherberg die vierte Filiale hinzu.
2017

2012 - Sönd willkomm 2012

Nach der Totalsanierung wird in Teufen das Hotel & Restaurant Anker wieder geöffnet. Im selben Haus befindet sich seit 2007 das zweite Fachgeschäft der Breitenmoser Appenzeller Fleischspezialitäten AG.
2012

2010 – Die «Gais» erweitert Breitenmoser-Fachgeschäfte

Als drittes Fachgeschäft übernimmt die Breitenmoser Appenzeller Fleischspezialitäten AG im Juni 2010 die Metzgerei am Dorfplatz in Gais.
2010

2009 – Noch mehr «Frische» kommt hinzu

Die Breitenmoser Appenzeller Fleischspezialitäten AG übernimmt den Spar-Frischmarkt in Appenzell als Tochterfirma.
2009

2007 – Eine Powerfrau übernimmt

Die Firmengeschichten der Traditionsunternehmen Sutter und Breitenmoser verbinden sich: Am 1. Januar 2007 übernimmt Barbara Ehrbar-Sutter den Familienbetrieb Breitenmoser Appenzeller Fleischspezialitäten AG. In Teufen eröffnet im März das zweite Fachgeschäft.
2007

2004 – Neues Produktionszentrum

Mit der Eröffnung der Produktionshalle an der Sägehüslistrasse 12 in Appenzell-Steinegg erhält die Breitenmoser Appenzeller Fleischspezialitäten AG ein neues Kompetenzzentrum für die Fleischverarbeitung. In dieser Zeit waren insgesamt zwanzig Mitarbeitende beschäftigt.
2004

2000er-Jahre – Aufbruch in die Zukunft

Im Spar-Markt unteres Ziel in Appenzell eröffnet die Metzgerei Breitenmoser ein neues Ladengeschäft mit 160 Quadratmeter und rund zwölf Mitarbeitenden. Der Quartierladen an der Gaiserstrasse schliesst, ist aber weiterhin Produktionsstandort. Am 10. Dezember 2001 wird aus der Einzelfirma die Breitenmoser Appenzeller Fleischspezialitäten AG.
2000

Ab 1997 – Im Wandel der Zeit

An Fachausstellungen und Wettbewerben für Fleischwaren erhält die Metzgerei Breitenmoser für ihre Produkte diverse Preise. So werden die Appenzeller Siedwurst (Südwörscht), der Landsgmend-Schöblig und das Alpsteinbröckli mit Goldmedaillen ausgezeichnet. Das Alpsteinbröckli® erhält zudem als Appenzeller Spezialität die internationale Schutzmarke.
1997

1996 – Zeit für grosse Feste

Das Unternehmen feiert sein Jubiläum «100 Jahre Metzgerei Breitenmoser» mit speziellen Aktionen, einem Wettbewerb mit monatlichen Verlosungen sowie einem Jahresgewinn. Auch ein Jubiläumsfest steht auf dem Programm. Der Familienbetrieb beschäftigt inzwischen sieben Mitarbeitende.
1996

1983 – Grillkurse werden zum Renner

Unter dem Motto «Wir grillieren» initiierte Heidi Breitenmoser-Beggiato mit grossem Enthusiasmus und Erfolg 1983 erste Grillkurse. Ein in der Ostschweiz damals einzigartiges Projekt. Heidi entwarf Grillkursprogramme und entwickelte mit ihrem Mann Sepp qualitativ hochstehende Grillprodukte in Form von Wurst und Fleisch. Die von Heidi kreierten hausgemachten Marinaden und Saucen erfreuten sich bald einer Beliebtheit weit über Appenzell hinaus. In dieser Zeit führte Heidi als erstes Metzgerei-Fachgeschäft im Appenzellerland ein Frischsortiment an Fischen ein. Dieses spannende Produkt wurde mit grossem Erfolg in die Grillkurse integriert. Die Grillkurse sind auch vier Jahrzehnte später ein Markenzeichen und eine Premiummarke der Firma.
1983

1978 – Die vierte Generation

Am 1. November 1978 übernehmen Sepp und seine Frau Heidi Breitenmoser das Familienunternehmen in vierter Generation. Sie modernisieren den Betrieb und bauen das Sortiment mit weiteren, bald über die Kantons- und Regionsgrenzen hinaus bekannten und innovativen Wurst-, Mostbröckli- und Konservenspezialitäten aus.
1978

1951 – Die dritte Generation

Der Wechsel von der zweiten an die dritte Generation geht ebenso schnell wie formlos vonstatten. Eines Abends eröffnet Franz Anton Breitenmoser-Dörig seinem 31j Jährigen Sohn Josef unverhofft: «Vo moon aa bischt du de Meischte (Ab morgen bist du der Meister).» Ab 1. September 1951 führt Josef Breitenmoser-Speck das Unternehmen.
1951

1950er-Jahre – Aufschwung dank Innovationsgeist

Nach Beendigung des Krieges und der Lockerung der Massnahmen setzt in der ganzen Lebensmittelbranche – insbesondere auch in der Fleischverarbeitung – ein grosser Aufschwung ein. Technische Entwicklungen und neue Maschinen verändern die Produktion Das teure Rohprodukt Fleisch kann damit noch schneller und effizienter verarbeitet werden. Die Firma Breitenmoser Fleischspezialitäten besetzt mit der Wurstproduktion schon früh eine Nische, die enormes Wachstumspotential hat.
1950

1930/40er-Jahre – Rationierungen

Während erste Maschinen die Fleischverarbeitung und die Produktion sowie das wachsende Telefonnetz das Bestellwesen erleichtern, brechen mit dem Zweiten Weltkrieg harte Zeiten an für die Metzgerzunft: Nicht nur wird das Benzin für die Transporte und Auslieferungen der Fleischwaren rationiert, sondern auch das Fleisch selber. Die sinkende Kaufkraft und die Einführung von fleischlosen Tagen haben massive Auswirkungen auf das Geschäft. Eine schwere Zeit landauf, landab.
1930

1920 – Die zweite Generation

Im Alter von 49 Jahren verstirbt Franz Anton Breitenmoser. Die kinderreiche Familie verliert ihren Vater und Ernährer. Die zwei ältesten Söhne sind im Wehrdienst und so muss sein gleichnamiger Sohn mit erst 23 Jahren den Betrieb sofort übernehmen, um die verwitwete Mutter und acht Geschwister zu versorgen. Am 21. Februar 1920 kauft Franz Anton Breitenmoser junior den Betrieb von der Erbengemeinschaft.
1920

1896 – Von der Wagnerei zur Metzgerei

Bei einer öffentlichen Versteigerung erwirbt Franz Anton Breitenmoser von den Brüdern Wilhelm und Albert Rechsteiner die Liegenschaft an der Gaiserstrasse 6 in Appenzell. Er ersteigert das Haus für 10’000 Franken und 50 Franken Trinkgeld und funktioniert die ehemalige Wagnerei zu einer Metzgerei um. Am 12. Juni 1896 eröffnet Franz Anton Breitenmoser sein Geschäft. Der Inhaber ist bereits damals ein gewiefter Werber. In einem Inserat steht: «Auch kann täglich frische Suppe, Schüblige, Würste und Fleisch aus der Küche bezogen werden.»
1896